Portraits

Der klare Blick - oder die Verweigerung, der ruhige Ausdruck, die Betonung der Gesichtszüge durch genaue Malerei, die Entrückung durch den einfarbigen Hintergrund: ich versuche, der Persönlichkeit der Portraitierten Raum zu geben. Diese Portraits sind etwas überlebensgroß, Maße 70 x50 und 80 x80cm.

Mein nächstes Projekt ist, einen ganzen Stadtteil Hamburgs zu portraitieren, um die Vielfalt der dort lebenden Menschen zu würdigen.

Portraits meiner Familie

Bertha von Suttner

The clear straight look - or its refusal, the contemplative mood, the emphasizing of the facial features with detailed brushstrokes, the remoteness through the unicoloured background: I try to give room to the personality of my model.

These portraits are slightly larger than life, 70x50cm or 80x80cm

Rosa Luxemburg

Hüllen und Wurzeln

zu sehen in der Kunsthalle Oktogon in Hitzacker vom 5. bis 27. September 2020

Der nächste logische Schritt, nachdem 2016 die ersten Menschen wieder in meinen Bildern auftauchten, war die Skulptur.

Ich baue Hüllen aus Papier, sehr leichtem, zarten Japanpapier. Es wiegt fast nichts, 9gr pro Quadratmeter, nur ein Hauch.

Kontrastiert werden diese Menschenformen mit Papierformen aus leuchtend rotem, handgeschöpften Naturpapier.

Diese beleben die durchsichtigen, blutleeren Hüllen und verleihen ihnen Bedeutung.

Wie wäre der Kontakt zwischen den Menschen, wenn man in sie hineinschauen könnte und ihr Innenleben lesen könnte.

The next, logical step after the first human shapes reappeared in my paintings was sculpture.

I am building human shapes from  japanese paper. Its weight is next to nothing - 9 grams per squaremeter!

Contrasting the aetherical shapes with bright red indian daphne paper makes them come to life and gives them meaning.

Imagine the contact between beings if they were see-through!

Art-Party in San Jose, Kalifornien

Ein großes Fest

Im September 2016 fand in San Jose ein riesiges Kunstevent mit 250 Künstlern statt.  Ich durfte dabei sein. Es war phantastisch:  Kunst und Photographie, nette Leute, Curatoren, Galeristen, Bands, Feuerwerker direkt vom burning man festival in Nevada ...

Eine Galerie in Kalifornien

JCO´s Galerie in Los Gatos, Kalifornien, hat meine Bilder nach der Art Party behalten und vertritt mich jetzt als Künstlerin. Wunderbare Galeristinnen!

Die großen Bilder habe ich vor Ort neu aufgespannt.

Nesting, 2016, 150 x 150 cm, Eitempera, Schellack und Wachssalbe auf Leinwand.

Räderwerk, 2016, 80 x 80 cm, Eitempera, Schellack und Wachssalbe auf Leinwand.

Nesting

- englisch für verschachtelt, ineinander gefügt.

Das Kind im Mutterleib - das perfekte Puzzle. Englisch Rot und Türkis, meine neuen Lieblingsfarben, ergänzen sich prächtig.

Nesting

  The child in the womb - the perfect puzzle. Englisch red und turqois, my new favorite colors, seem to love each other.

NESTING   

Gruppenausstellung

Kunstforum der GEDOK Hamburg

Lange Reihe 75/ Koppel 66, Hamburg-St.Georg

Vernissage: Dienstag, 14.06.2016 um 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: 15.06. – 15.07.2016

Nesting, 2016, 150 x 150 cm, Eitempera, Schellack und Wachssalbe auf Leinwand.

Farbe und Raum Ausstellung in der   

                                                                                    Stadtbücherei Buchholz

Hören, 2015, 160 x 100 cm, Eitempera, Schellack und Wachssalbe auf Leinwand.

Kunstmesse.25 im Frauenmuseum Bonn vom 11.-13.11.2015

Als Teil der Künstlerinnengruppe DIE HAMBURGERINNEN stelle ich gemeinsam mit der Malerin Lillemor Mahlstaedt und der Fotografin Johanna Wunderlich aus.

Die neuen Arbeiten beschäftigen sich mit Durchgängen - ins Licht, ins Dunkel, mit Transformation.

As part of the artist-group DIE HAMBURGERINNEN I exhibit with the painter Lillemor Mahlstaedt und the Photographer Johanna Wunderlich in Bonn. The new Series deals with THROUGH - into the Light, into Darkness, with Transformation. 

alle Bilder ohne Titel, 100 x 100 cm, Eitempera, Schellack, Wachssalbe und Asche auf Leinwand, 2015

Diese Kunstwerke sind gerade auf dem Weg nach Kolumbien, ins Museo de Arte del Tolima- in Ibagué.

 

Dort wird eine Gruppenausstellung von Hamburger Künstlerinnen und Künstlern den Anfang machen, später bekommen wir in Hamburg Besuch von kolumbianischer Kunst.

 

Kleine Geheimnisse, diese Kokons. Man darf sie nicht stören, sie brauchen Zeit, um sich zu entwickeln.

Feinste Maserungen und Stukturen.

Meine Bilder sind festgehaltene Zeit. Schicht um Schicht trage ich Farbe auf, Schicht um Schicht forsche ich im Innen, ob das Bild schon spricht.

Innenraum, Monochord und ohne Titel, Eitempera, Gips, Schellack und Wachssalbe auf Leinwand, 200 x 200 cm, 2014

 Ausstellung

in der Asklepios Klinik

Eißendorfer Pferdeweg 52, 21075 Hamburg-Harburg

vom 7.4.-18.6.2015

 

 

Meine Bilder sind festgehaltene Zeit. Schicht um Schicht trage ich Farbe auf, Schicht um Schicht forsche ich im Innen, ob das Bild schon spricht.

My paintings are captured time. Layer upon layer I add the paint, layer upon layer I explore within - does the artwork talk yet.

Schöpfen

Mit einer kleinen Palette von Farben begebe ich mich in den Prozeß des Malens, konzentriere mich auf Strukturen, feine Nuancen und Oberflächen. Meine Materialien sind Bienenwachs, Schellack, Ei-Tempera, Gips, Dammarharz und Pigmente. Ich gebe dem Material viel Raum und experi-mentiere mit ihm. Phasen des geduldigen Lasierens wechseln sich mit eruptiven Ausbrüchen ab. Zum einen das Spielen mit und die Lust an der Farbe, zum anderen die geduldige Konzentration bei den seriellen Elementen sind wichtige Teile beim Werden des Bildes.

 

Ich arbeite an vielen Bildern gleichzeitig. Die aufgetragenen Lösungen brauchen lange, um zu trocknen. In den Phasen dazwischen betrachte, beobachte und belausche ich die Bilder von allen Seiten, bis klar wird, wie das Bild weitergemalt werden will. Sie treiben mich um, wenn ich nicht zufrieden bin aber noch nicht hören kann, wie es weitergehen soll. Einige werden nach einem Jahr oder mehr fast komplett übermalt und  gewinnen mehr Tiefe.

Aber diese Zeit braucht es, bis sie reifen.

Wenn sie einen Sog erzeugen, den Blick in die Tiefe ziehen bis der Geist zur Ruhe kommt, dann sind sie fertig.

2015 by Katharina Holstein-Sturm